Radltour Mosel von Trier bis Koblenz
6 Tage vom 07.10.2012 – 12.10.2012
Ein wahres Urlaubsvergnügen für jeden Freizeitradler, die Mosel per Rad. Jeder Tag wird zum Erlebnis und überall bietet sich ein anderes Bild. Hier stille Winkel und dort das pralle Leben, an einem Ufer steile Weinberge, am anderen grüne Wälder, prachtvolle Burgen diesseits, verträumte Dörfer jenseits. Der Radweg von knapp 240 km verläuft überwiegend eben, entweder in unmittelbarer Flussnähe oder durch Weinberge und ist fast überall geteert. Unser ortskundiger Fahrradführer kennt die vielen Attraktionen entlang des Weges die immer wieder dazu verleiten aus dem Sattel zusteigen und innezuhalten. Das Mosel-Tal, eine der meist besuchten Landschaften Mitteleuropas und die älteste Weinlandschaft Deutschlands, geprägt von steilen Weinbergen und idyllischen Weinorten, ist ideal für jeden Freizeitradler! Jeder Tag wird ein Erlebnis und bietet ungeahnte Kultur von hoher Qualität. Auf dem Radweg von knapp 200 km erwarten den Radfahrer, hübsche Fachwerkdörfer, steile Weinberge, historische Weinstuben, prachtvolle Burgen, nette Menschen, ein angenehmes Klima und gut ausgebaute Radwege. Es gibt so gut wie keine Steigungen, da unsere Route flussabwärts Richtung Mündung führt. Wir entdecken das Mosel-Tal per Rad, um ganz nah am Geschehen zu sein. Wir werden einige der hübschen Weindörfer und deren Menschen kennen lernen, den Duft der Natur riechen und sie hautnah spüren, den Dialekt der Einheimischen hören und den Wein der Winzer probieren! Unsere ortskundige Radbegleiterin kennt die vielen Attraktionen entlang des Weges, die immer wieder dazu verleiten, aus dem Sattel zu steigen. Wir werden jede Mosel-Schleife unserer Route radelnd bewältigen und uns am Abend stolz mit einem Glas Wein belohnen und uns an die überwältigenden Eindrücke des Tages erinnern.
Leistungen
- Fahrt im modernen Ferienglück Bus mit neuem Radlanhänger speziell für Fahrräder
- 5 x Ü/Frühstücksbuffet
- 5 x 3-Gang-Abendessen
- 1 x Weinprobe mit 5 Weinen
- 1 x Stadtführung Trier
- 5 x heimische Radwanderbegleitung
Preise
| pro Person: | ?,-€ |
| Einzelzimmer: | ?,-€ |
1.Tag: Sonntag, 7 Oktober, Krün – Trier
Die Anreise erfolgt entlang der Autobahn zu unserem guten Mittelklasse Hotel in Trier. Nachmittags erwartet uns bereits ein Reiseleiter und bringt und die 2000-Jährige Stadtgeschichte, die nicht nur mit den weltberühmten Römerbauwerken wie der Porta Nigra, den Kaiserthermen oder dem Amphitheater aufwartet, näher.
2.Tag: Montag, 08. Oktober, Trier – Raum Wintrich
Entlang der römischen Weinstraße radeln wir durch den alten Ort Pfalzel, einer ehemaligen Residenz der Trierer Kurfürsten, über Schweich, wo die Mosel das Rheinische Schiefergebirge durchbricht nach Longuiche. Dort bietet eine alte Römervilla Einblicke in das Leben römischer Weinbauern. Der Fluss schlängelt sich in grandiosen Flussschleifen durch das immer enger werdende Tal, vorbei an hübschen und berühmten Dörfern wie Detzem, Köwerich und Leiwen, die auch mal zu einem kurzen Stopp animieren. In Neumagen-Dhron, einem Weinort mit ganz besonderem Flair und wahrscheinlich ältestem Ort der Mosel, zählen archäologische Funde, wie der Grabstein eines römischen Winzers in Form eines Weinschiffes, zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes (Tagesetappe ca. 58 km).
3.Tag: Dienstag, 09. Oktober, bis Raum Enkirch/Reil
Heute lernen wir den pittoresken Ort Bernkastel mit seinem mittelalterlichen Marktplatz kennen. Unsere ortskundige Radbegleiterin wird uns im Rahmen eines gemütlichen Bummels durch die engen verwinkelten Gassen der Altstadt führen und die Sehenswürdigkeiten sowie die Stadtgeschichte ein wenig näher bringen. Weinberge, so weit das Auge reicht, werden uns nun begleiten. Der schöne Mosel-Radweg führt uns dabei an Weinorten wie Graach, Zeltingen-Rachtig und Erden vorbei, bis wir zum bekannten Weinort Kröv gelangen. Der „Kröver Nacktarsch“ gilt als einer der berühmtesten Weine der Mosel. Vielleicht entscheiden wir spontan, ihn zu probieren! Weiter geht es über die einst zweitgrößte Weinhandelsstadt der Welt, Traben-Trarbach mit ihren prächtigen Jugendstil-Villen, zum heutigen Ziel nach Enkirch, einem Schmuckstück moselländischer Fachwerkarchitektur (Tagesetappe ca. 42 km).
4.Tag: Mittwoch, 10. Oktober, bis Raum Cochem
Über Pünderich, mit Blick auf die Marienburg, fahren wir eine kreisförmige Mosel-Schleife. Vorbei an der „Zeller Schwarze Katz“ führt der Weg weiter auf die andere Mosel-Seite und bald erreichen wir den „Steilsten Weinberg Europas“, den „Bremmer Calmont“. Unmittelbar unterhalb des Weinberges entlang radelnd, können wir vielleicht ermessen, wie hart die Arbeit an diesem Weinberg ist. Mosel abwärts ist von weitem die Burgruine Metternich und das Karmeliter-Kloster oberhalb von Beilstein, „Dem Dörnröschen der Mosel“ zu sehen. Unsere Radbegleiterin wird uns den mittelalterlichen Ort mit einer kleinen Führung näher bringen. Nun ist die Tagesetappe fast geschafft – unser Hotel liegt nicht mehr weit entfernt (Tagesetappe ca. 50 km).
5.Tag: Donnerstag, 11. Oktober, Cochem bis Koblenz
Unterhalb der Reichsburg liegt das quirlige Cochem. Ein kurzer Stadtrundgang mit unserer Begleiterin führt uns in die interessante Stadtgeschichte ein. Hier beginnt die Terrassenmosel, eine einzigartige Landschaft, die von Winzern über Jahrhunderte geschaffen wurde. Während unserer letzten Etappe folgt eine Burg auf die andere, ballen sich Geschichten, Sagen und Hexenzauber. Auch die Weinberge sind nirgendwo sonst steiler als die hiesigen und im Weinort Winningen kehren wir in einem Weingut zu einer zünftigen Weinprobe ein und erfahren viel über den Weinanbau. Bis zum „Deutschen Eck“ nach Koblenz, dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel ist es nicht mehr weit und hier erhalten wir noch interessante Informationen über das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, über die Festung Ehrenbreitstein und über Koblenz selbst, bis wir uns zum nahe gelegenen Hotel begeben (Tagesetappe 58 km).
6.Tag: Freitag, 12. Oktober, Koblenz - Krün
Nach einer eindrucksvollen Woche heißt es wieder Abschied nehmen. Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise über die Autobahn an und gelangen am späten Nachmittag ins Oberland zurück.
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